Stress: Woher er kommt und wie wir ihn loswerden?

 Oft merken wir es gar nicht, wenn wir dauerhaft gestresst sind. Doch wir sollten es uns bewusst machen, denn gestresst durch das Leben zu gehen, kann unsere Lebenserwartung verkürzen und es lässt uns unser Leben auch nicht wirklich genießen. Außerdem steigt auch das Risiko für Erkrankungen, wie Magen-Darmprobleme, Herzkrankheiten oder auch das „Burnout-Syndrom“. Als mein Freund mir damals erzählt hat, dass ich nachts immer so laut mit den Zähnen knirsche, dass er kaum noch schlafen kann, habe ich zum ersten Mal wahrgenommen, dass ich unter dauerhaftem Stress leide. Vielleicht geht euch das auch so. Knirscht ihr auch nachts mit den Zähnen? Verkrampft ihr oft euren Kiefer oder sogar euren ganzen Körper? Atmet ihr im Alltag oft unregelmäßig oder haltet sogar die Luft an?

Vielleicht antwortet ihr jetzt erstmal mit „Nein“, aber achtet in eurem Alltag mal bewusst darauf. Vielleicht fällt euch doch das ein oder andere Anzeichen von Stress auf. Der erste und wichtigste Schritt ist, dass wir uns bewusst machen, dass wir unter Stress leiden. Erst dann können wir auch etwas dagegen tun.

Woher kommt dieser Stress?

Stress, Burnout, Entspannung

Wenn ihr festgestellt haben solltet, dass ihr tatsächlich auch unter Stress leidet, fragt ihr euch vielleicht, woher dieser kommt. Ihr habt womöglich einen normalen 40 Stunden Job und ein paar Hobbys. Dadurch solltet ihr nicht mehr gestresst sein, als alle anderen Menschen auf dieser Welt. Doch diese Art von Stress kommt nicht von außen, sondern von innen. Offensichtlich macht ihr euch viele Gedanken. Vielleicht macht ihr euch Sorgen um euren Job, um eure Beziehung oder um Geld. Es gibt eigentlich immer etwas, worüber man sich sorgen kann und worum die Gedanken den ganzen Tag lang kreisen können. Das führt dann dazu, dass sich euer Körper verspannt und dann treten die Stresssymptome auf. Auf Dauer schadet ihr damit eurem Körper und eurem Geist.

Was kann ich dagegen tun?

Yoga, Entspannen, meditieren, Stress loswerden

Da der Stress in eurem Geist seinen Ursprung findet, müsst ihr dort ansetzen. Wir leben in einer Welt, in der wir es gewohnt sind, dauerhaft etwas zu tun und in der unser Geist immer beschäftigt wird. Doch genau das ist das Problem. Wenn unser Geist dauerhaft beschäftigt wird, kann er schließlich nicht zur Ruhe kommen. Wir müssen uns daher jeden Tag ein paar Minuten nehmen, in denen wir unseren Geist vollkommen entspannen, also meditieren. Ein paar Minuten entspannende Meditation am Tag ist in dieser Situation wirklich hilfreich, aber noch nicht alles. Ihr solltet nach der Meditation nicht sofort wieder in alte Verhaltensmuster fallen. Das heißt, ihr müsst lernen euch keine Sorgen mehr zu machen. Hat es euch denn jemals geholfen, euch um etwas Sorgen zu machen? Hat es jemals das Problem gelöst, wenn ihr die ganze Nacht wach gelegen habt und eure Gedanken um dasselbe Thema gekreist sind?

Meine Meinung ist, wenn ist es nicht ändern kann, mache ich mir auch keine Gedanken darum. Ich kann euch diese Einstellung nur sehr empfehlen, denn sie hilft, das Leben deutlich entspannter zu sehen. Jedes Mal, wenn ihr merkt, dass ihr euch Sorgen über etwas macht, überlegt euch, ob ihr irgendetwas gegen das Problem tun könnt, indem ihr euch Gedanken darüber macht. Wenn das nicht der Fall ist, überlegt euch, was im Schlimmsten Fall passieren könnte und macht euch bewusst, dass dies nicht euer ganzes Leben ruinieren wird und das es euer Leben mehr ruinieren wird, wenn ihr den Stress in euer Leben lasst.

Und dann hört einfach auf über das Problem nachzudenken. Wenn ihr euren Bus verpasst und deshalb zu spät zur Arbeit kommt, dann solltet ihr nicht den ganzen Weg zur Arbeit wie auf heißen Kohlen sitzen und euch Gedanken darüber machen, dass ihr zu spät zur Arbeit kommt, denn ihr könnt es eh nicht mehr ändern.

Akzeptiert die Dinge, wie sie sind und hört auf euch über alles Gedanken zu machen. Ich weiß, das ist einfacher gesagt, als getan und auch mir fällt das nicht immer ganz so leicht. Aber ihr solltet es versuchen und nach ein paar Jahren wird es euch gar nicht mehr so schwer fallen. Vielleicht wird sich sogar eure ganze Lebenseinstellung geändert haben. Vielleicht seid ihr ein viel entspannterer Mensch und somit auch automatisch ein glücklicherer Mensch geworden.

Was hilft sonst noch?

Entspannen, Stress loswerden, lesen, schreiben

Das Wichtigste gegen geistigen Stress, ist geistige Entspannung. Doch es gibt außer Meditation auch noch ein paar andere Sachen, die uns helfen können zu entspannen. Sport ist ein sehr beliebtes Mittel, um den Kopf freizubekommen und die Muskeln zu entspannen. Ich fühle mich nach dem Sport immer gut und kann das nur weiterempfehlen. Natürlich muss er dafür regelmäßig ausgeführt und ins Alltagsleben integriert werden. Außerdem hilft es auch ein langes Bad zu nehmen. Ein Spaziergang am See, ein gutes Buch oder ein entspannter Filmabend mit Freunden kann auch helfen. Vielleicht findet ihr ja ein Buch, das euch interessiert hier auf diesem Blog. Findet heraus, welche Aktivität euch dabei hilft euren Geist zu entspannen. Auch Atemübungen oder Yoga können sehr entspannend wirken. Es ist bei jedem Menschen unterschiedlich, was zur Entspannung beiträgt.

Wichtig ist nur, dass egal, was ihr macht, ihr müsst eure Probleme los lassen können. Denn Gedanken machen, können wir uns immer über etwas. Wir werden niemals alle unsere Probleme los sein, also müssen wir lernen sie loszulassen, um den Stress aus unserem Leben auszusperren.

Ich hoffe sehr, dass euch dieser Artikel etwas weitergeholfen hat. Was hilft euch dabei zu entspannen? Schreibt es mir gerne mal in die Kommentare.

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